Wittenbergisch Nachtigall

Samstag, 15. Oktober 2016 · 18 Uhr
Klosterkirche Bremen-Lilienthal

Programm

 

aktivitäten

Der Musikverein der Stadt Bielefeld führt Oratorien und chorsinfonischen Werken aller Epochen auf. Der Chor veranstaltet pro Saison 3 Konzerte in der Rudolf-Oetker-Halle. Von 1999 bis 2013 war Professor Wolfgang Helbich künstlerischer Leiter des Chores.

Im Jahr 2008 wurde der Bremer RathsChor gegründet. Der Chor erareitete sich in der Kürze seines Bestehens schon ein erstaunliches Renommèe, und damit verbunden eine rege Konzerttätigkeit. Das erste große Konzert mit der Neuen RathsPhilharmonie Bremen fand 2008 in der Lunser Kirche St. Cosmas und Damian statt, bei dem alle 6 Kantaten des Bachschen Weihnachtsoratoriums aufgeführt, von Radio Bremen und dem Deutschland- Radio Kultur mitgeschnitten und an den Weihnachtstagen ausgestrahlt wurden. Als nächstes folgten im Jahr 2009 die Johannes-Passion in der Kirche Cosmas und Demian in Lunsen, 2010 der Messias in der Marienkirche, Delmenhorst und in dem Konzerthaus “Die Glocke” in Bremen, gefolgt vom Verdi-Requium in Wildeshausen und der Bremer Glocke. Eine Vielzahl von kleineren Konzerten fanden in Worpswede, Syke, Bremen-Blumenthal und in den Kirchengemeinden St.-Ursula und Wilhadi in Bremen statt.

Ein besonderes Anliegen war Prof. Wolfgang Helbich die Apokryphenforschung. Die Beschäftigung mit diesem Thema verfolgt in der Hauptsache das Ziel, eine ganz andere, neue Seite von Johann Sebastian Bach zu entdecken, die Einflüsse seiner Zeit und aus seinem musikalischen Umfeld auf ihn zu verdeutlichen, den fokussierten Blick zu weiten und die Erfahrung von “ganz neuem Alten” zu ermöglichen. Dies wird erreicht durch eine Pionierleistung, die die Erarbeitung, Herausgabe, Aufführung und Produktion der apokryphen Bach-Werke beinhaltet. Dabei sind im Laufe der Zeit in Bezug auf manches darin verzeichnete Werk Zweifel an der “Echtheit” aufgetreten, also an der Urheberschaft Johann Sebastian Bachs. Diese Werke sind im Bach-Werke-Verzeichnis verblieben und über 250 Jahre weitestgehend in Vergessenheit geraten.