Wittenbergisch Nachtigall

Samstag, 15. Oktober 2016 · 18 Uhr
Klosterkirche Bremen-Lilienthal

Programm

 
Jan Hübner vor dem Bremer Rathaus

Jan Hübner

“Es war für mich eine Ehrensache, die Nachfolge von Wolfgang Helbich zu übernehmen, da ich seit langem mit ihm befreundet war”, sagt Jan Hübner. Schon oft hatte er den Chorleiter als Dirigent vertreten. Bei der Trauerfeier für Wolfgang Helbich im St.-Petri-Dom leitete Hübner zusammen mit Tobias Gravenhorst die Chöre.

Jan Hübner wuchs in Goslar am Harz auf. Zunächst studierte er Kirchenmusik und befasste sich in dieser Zeit sehr intensiv mit historischen Tasteninstrumenten und Chorleitung.
In Bremen trat er seine erste Kirchenmusikerstelle an und begann hier an der Hochschule ein Studium der Alten Musik mit dem Hauptfach Gesang. Seine Lehrer waren Harry van der Kamp und Clemens C. Löschmann.

Jan Hübner beschäftigt sich mit dem gesamten Solo- und Ensemblerepertoire des Früh- und Hochbarock. Besonders faszinieren ihn die Kantaten J.S. Bachs, wegen ihrer besonders engen Beziehung zwischen Sprache und Ton. Jan Hübner konzertiert auch mit bekannten Ensembles, etwa mit dem Rosenmüller-Ensemble Leipzig oder dem Balthasar-Neumann-Chor.

CD-Produktionen mit Manfred Cordes, Wolfgang Helbich und Holger Eichhorn runden seine Arbeit ab. Zuletzt erschien die Ersteinspielung des Weihnachtsoratoriums von J.S. Bach in der (solistischen) Originalbesetzung von 1734.